140 Mio. Euro flossen in die Energieforschung

Autor: Roland Gruber , 04.03.2019

Bund und Länder haben in Österreich im Jahr 2017 140 Mio. Euro in Energieforschung investiert. An erster Stelle der Ausgaben lag – wie bereits in den letzten Jahren –

der Bereich „Energieeffizienz“ mit 65,7 Mio. Euro bzw. 47,2 %, gefolgt vom Bereich „Übertragung und Speicher“ mit 37,2 Mio. € bzw. 26,7 %. Den Bereich „Erneuerbare Energieträger“ in der Energieforschung unterstützte die öffentliche Hand mit 21,4 Mio. Euro. „Diese drei Bereiche spiegeln mit 89 % der Ausgaben klar die Prioritäten der öffentlich finanzierten Energieforschung in Österreich wider“, sagt Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Die anderen vier Themenbereiche – „fossile Energieträger“, „Kernenergie“, „Wasserstoff & Brennstoffzellen“ sowie „andere Querschnittstechnologien“ – lagen vergleichsweise weit zurück. Bis 2030 soll bilanziell 100 % des in Österreich verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt werden.

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Die Energieforschung im Bereich erneuerbare Energien wurde zuletzt in Österreich mit 21,4 Mio. Euro unterstützt.

Bild: TiM Caspary / pixelio.de