Einsatz nördlich des Polarkreises

Autor: Andreas Pointinger , 26.07.2017

In der nordschwedischen Stadt Kiruna betreibt das schwedische Bergbauunternehmen LKAB die weltweit größte Eisenerzmine, aus der jährlich mehr als 26 Mio. t Eisenerz gefördert werden.

Kiruna liegt ca. 140 km nördlich des Polarkreises, im Winter geht dort zwei Monate lang die Sonne nicht auf und die Temperaturen fallen auf bis zu –40 °C. AUMA lieferte kürzlich zwei Drehantriebe SA 14.6 mit integrierter Steuerung AC zur Regelung von zwei Schiebern am Auslass des Stausees der Anlage. Der Betreiber wollte die vorhandenen Antriebe durch zwei robustere und leistungsstärkere Drehantriebe von AUMA ersetzen, um auch bei höherem Wasserstand ausreichend Drehmoment zum Öffnen und Schließen der Schieber zur Verfügung zu haben. Um die 1,3 m breiten und 1,76 m hohen Schütztafeln zu bewegen, sind die Stellantriebe mit über zwei Meter langen steigenden Gewindespindeln ausgestattet. Jan Strandberg, der seit über 20 Jahren als Servicespezialist für die schwedische AUMA Niederlassung tätig ist, reiste bis an den nördlichsten Zipfel Schwedens, um die Antriebe zu installieren und in Betrieb zu nehmen. „Der Kunde ist sehr zufrieden, dass die Schieber nun sicher und zuverlässig betätigt werden können. Das ist vor allem im Frühjahr kritisch, wenn der Wasserspiegel im Stausee aufgrund der Schneeschmelze stark anschwillt”, sagt Strandberg und fährt fort: „Wichtig waren dem Kunden auch die Diagnosefunktionen der Stellantriebssteuerung AC, insbesondere die Drehmomentüberwachung und die Möglichkeit, Drehmomentkennlinien aufzuzeichnen. Jetzt kann er sicherstellen, dass Armatur und Antrieb nicht unzulässig stark belastet werden.”

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Stellantriebe von AUMA regeln den Wasserstand im Prozesswasserstausee der Eisenerzmine von Kiruna.

Foto: AUMA

auma underwater actuator angepasst 58 mm Kopie

 

AUMA Drehantriebe SA für den dauerhaften Unterwassereinsatz (Symbolbild)

 Foto: AUMA