zek.at | Artikel drucken

IBAARAU ag PLANT ERRICHTUNG VON 5 WASSERKRAFTSCHNECKEN

Der regionale Energieversorger IBAarau AG will entlang der Suhre zwischen Suhr und Aarau ingesamt fünf Kleinwasserkraftwerke errichten. Die Anlagen sollen den Strombedarf von rund 1000 Haushalten decken.

Jedes der neuen Kraftwerk soll zur Energieerzeugung mit einer fischfreundlichen Wasserkraftschnecke ausgestattet werden, teilte das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) Ende Juni mit. Zum Aufstauen der Suhre sollen Schlauchwehranlagen zum Einsatz kommen. Diese können im Hochwasserfall vollständig abgesenkt werden. Entstehen sollen die neuen Kraftwerke an den Standorten früherer Wasserkraftnutzung. Eine erste Anlage dieser Art, mit welcher man laut BVU gute Erfahrung machte, wurde bereits vor sechs Jahren an der Suhre in Hirschthal in Betrieb genommen. Das BVU hält fest, dass die Kombination von Wasserkraftschnecke, Schlauchwehr und Fischaufstiegsanlage eine optimale ökologische Durch­gängigkeit an allen bestehenden Staustufen ermöglicht. Durch ­verschiedene Vorkehrungen wird der Schutz vor Hochwasser sichergestellt und ein Abfluss von 100 m³/s ermöglicht. Als ökologischer Ausgleich sind insgesamt sieben Maßnahmen geplant, die abschnittweise vom Mündungsbereich der Suhre in Aarau bis nach Muhen realisiert werden sollen. Mit der Umsetzung wird die Längsver­netzung im Unterlauf der Suhre von Aarau bis Muhen wieder hergestellt und der Hochwasserschutz verbessert.


© zek.at