Kraftwerk Steyrdurchbruch als malerische Filmkulisse

Autor: Roland Gruber , 27.09.2017

Der neue ORF-Landkrimi „Der Tote im See“ wurde beim wohl schönsten Wasserkraftwerk Österreichs, dem Energie AG-Kraftwerk Steyrdurchbruch, im oberösterreichischen Molln gedreht.

Technik-Vorstand Stefan Stallinger ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und stattete dem Team bei den Dreharbeiten einen Kurzbesuch ab. In einer Drehpause konnte er die Fragen der Hauptdarstellerinnen Maria Hofstätter und Miriam Fussenegger zum 109 Jahre alten und malerischen an der Steyr gelegenen Kraftwerk beantworten. Das Laufkraftwerk ist seit 1908 in Betrieb. Die Jugendstil-Architektur und die Kraftwerkstechnik von Anfang des 20. Jahrhunderts sind weitgehend erhalten. Mit zwei Maschinensätzen zu je 700 kW war das Kraftwerk damals eine der leistungsfähigsten Anlagen. 1922 lieferte es nicht nur Strom für das Kirchdorfer Zementwerk und umliegende Gemeinden, sondern sogar für die Linzer Straßenbahn. Seit 1972 ergänzt eine Kaplanturbine mit einer Leistung von 1,605 MW in einer Kaverne die drei alten Francisturbinen mit insgesamt 2,430 MW. In Summe erzeugt die Anlage jährlich 20 GWh. Sie ist ein oberösterreichisches Industriedenkmal, 2008 erhielt die Energie AG für die Sanierung und Erhaltung den Denkmalpflegepreis des Landes Oberösterreich.

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Dreharbeiten für den 2. Landkrimi in Molln beim Kraftwerk Steyrdurchbruch (v.l.): Energie-AG-Technik-Vorstand Stefan Stallinger, die Hauptdarstellerinnen Miriam Fussenegger und Maria Hofstätter sowie die (unechte) Polizeimannschaft des Krimis.

Foto: Energie AG