drohnen sollen bald dänemarks flüsse überwachen

Autor: Roland Gruber , 22.03.2018

Um den steigenden Herausforderungen im Kampf gegen den Klimawandel entgegenzutreten, will Dänemark künftig seine Gewässer mit teilautonomen Drohnen überwachen.

Im Focus liegt hier die Dokumentation von Fließgewässern, die aufgrund von extremen Wetterbedingungen wie Stürmen, schwere Regenfällen oder Trockenheit negativ beeinflusst werden. „Normalerweise überwachen speziell geschulte Personen die Gewässer, wobei die dabei gewonnenen Daten nicht ausreichend präzise sind“, erklärt Professor Peter Bauer-Gottwein, Umweltwissenschaftler an der Technischen Universität Dänemark und Leiter des Drohnenüberwachungsprojekts. Drohnen arbeiten genauer und kosten weniger. Dabei werden Drohnen mit Messeinheiten wie Kameras, Radargeräten oder Schallsensoren bestückt und ermitteln Wassertiefe, die Vegetation in und an den Gewässern sowie die Strömungsgeschwindigkeiten.

Tags: , , ,

gimage Bax Lindhardt2

 

Die ersten Drohnen werden den Vejle Å Fluss und den Grindsted Å Fluss auf Jütland sowie den Mølleåen Fluss im Großraum Kopenhagen überwachen.

Foto: dtu.dk