Nach 30 Jahren: Wartung KW Traun-Pucking

Autor: Alexander Sackel , 12.02.2014

Nach über drei Betriebsdekaden sind am Kraftwerk Traun-Pucking Detailkontrollen und Instandhaltungsmaßnahmen an den Dämmen durchgeführt worden.

Für die Arbeitsdurchführungen war es notwendig, dass der gesamte Stauraum entleerte wurde, damit die Bauarbeiten sicher und effizient durchgeführt werden konnten. Der Stau wurde beginnend mit dem 19. September für rund zehn Wochen bis Ende November 2013 im Bereich des Kraftwerks komplett aufgehoben. Dann setzte man die wasserseitigen Steinsicherungen, die den Damm bei Hochwasserabflüssen schützen, wieder instand. Und nach über 30 Betriebsjahren war auch eine Erneuerung der Dichtwand erforderlich. und auch die  Wartung der kompletten Turbinenanlage ging dabei über die Bühne. Außerdem nutzte man gleichzeitig die Möglichkeit, mittels modernster Laser-Technologie den gesamten Flussverlauf digital zu vermessen und anhand modernster  Sensoruntersuchungen führte man eine Bestandsaufnahme des gesamten  Staubereichs durch. „Der Einsatz dieser hochmodernen  Vermessungsverfahren liefert Detaildaten, deren Qualität beim Bau  des Kraftwerkes vor mehr als 30 Jahren unvorstellbar war. Diese  Daten eröffnen uns neue Möglichkeiten in der Pflege und Wartung  des Stauraumes“, so Energie AG-Technik-Vorstand Werner  Steinecker.

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Kraftwerk Traun-Pucking

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Nach über 30 Jahren musste das Kraftwerk Traun-Pucking gewartet werden.
(Foto: Energie AG)