Winterlicher Tauchereinsatz auf 2.000 Metern Seehöhe

Autor: Andreas Pointinger , 25.02.2016

Beim Margaritzenspeicher, der zur Werksgruppe Kaprun gehört, werden alle 10 Jahre neben den oberirdischen Bauwerken die unter Wasser liegenden Anlagenteile einer eingehenden Sichtüberprüfung unterzogen.

 

Sicherheit hat bei VERBUND-Talsperren oberste Priorität. Unzählige Messeinrichtungen und permanentes Monitoring machen sie zu Österreichs bestüberwachten Bauwerken. Die Inspektionsarbeiten beim Margaritzenspeicher finden im Winter statt, da durch das klare Wasser optimale Sichtbedingungen herrschen. Das kalte Wasser, der Einsatz unter einer Eisdecke und die Höhenlage machen diesen Einsatz aber auch für die Profi-Taucher zur Herausforderung. Zur Vorbereitung wurden zuvor fast 3 t Material zum Margaritzenspeicher geflogen. Nachdem ein Loch in die ca. 50 cm dicke Eisdecke geschlagen wurde, konnte die Taucharbeit beginnen. Inspiziert wurden v.a. Beton, Grundablass und Einlaufrechen. Die-se Anlagenteile sind seit Errichtung des Speichers in den 1950er Jahren unter Wasser und befinden sich nach wie vor in einwandfreiem Zustand. Die Funktion der Grund-ablässe als wichtige Sicherheitseinrichtung ist in vollem Umfang gewährleistet. Der positive Gesamtbefund der Inspektion: alle Anlagenteile sind in ordnungsgemäßem Zustand, und die Sicherheit ist auch weiterhin in vollem Umfang gewährleistet.

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TAUCHEINSATZ

verbund tauchereinsatz margaritze 02

 

Vor der Kulisse des Großglockners kontrollierten VERBUND-Mitarbeiter auch unter Wasser die Sperren des Margaritzenspeichers.

Foto: VERBUND

TAUCHROBOTER

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Da wichtige Teile der Staumauern das ganze Jahr unter der Wasseroberfläche liegen, kamen nun bei winterlichen Verhältnissen auf rund 2.000 m Seehöhe Spezialtaucher und ein Tauchroboter zum Einsatz.

Foto: VERBUND