Geschiebe in Fließgewässern – Herausforderungen, Auswirkungen, Maßnahmen
12. Januar 2026, Lesedauer: 1 min
Zum Inhalt der Veranstaltung des ÖWAV am 3. Februar in Innsbruck:
Geschiebe ist von grundlegender Bedeutung für die ökologische Funktionalität und Stabilität alpiner und voralpiner Flüsse. Der Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan 2021 betont daher die Notwendigkeit eines gezielten Geschiebemanagements zur Wiederherstellung eines dynamischen Sohlgleichgewichts. Er sieht unter anderem die Erstellung von Feststoffmanagementkonzepten sowie die Untersuchung von Baumaßnahmen, Bauwerken und Betriebs- bzw. Managementweisen in Hinblick auf den Feststofftransport vor. Das ÖWAV-Seminar „Geschiebe in Fließgewässern – Herausforderungen, Auswirkungen, Maßnahmen“ lädt alle Fachleute, Planer:innen, Behördenvertreter:innen und Interessierte ein, sich über aktuelle Entwicklungen und praxisrelevante Fragestellungen im Umgang mit dem Geschiebehaushalt zu informieren. Es richtet sich an alle, die an einer integrativen Gewässerbewirtschaftung mitwirken und zur Verbesserung der Flussökosysteme in Österreich beitragen möchten. Im Seminar werden zentrale Fragestellungen zur Veränderung des Geschiebehaushalts, zu ökologischen Auswirkungen und zu Lösungsansätzen aus Forschung und Praxis behandelt.
Beiträge von Expertinnen und Experten von Universitäten, Behörden, Kraftwerksbetreibern und Planungsbüros zeigen konkrete Beispiele, innovative Ansätze und aktuelle Herausforderungen bei der Umsetzung eines nachhaltigen Geschiebemanagements.

https://hydro.zek.at/wp-content/uploads/2026/01/Folder-Geschiebe_FIN.pdf